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 Reiseführer Isparta


Das hoch in den Taurusbergen gelegene Isparta ist die Stadt der Seen mit ihren lieblichen Ufergebieten, die im Frühling und Sommer von wilden Blumen in Hülle und Fülle überwachsen sind. In der Stadt sollten Sie die 1417 erbaute Ulu- Moschee bewundern, den Bedesten aus dem Jahre 1561 und die ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammende Firdevs Pascha Moschee, Bauwerke des großen Architekten Sinan. Sehenswert ist auch die Burg von Isparta aus dem 14. Jahrhundert.
Die Stadt ist umgeben von riesigen Feldern voller Rosen. In Isparta wird Rosenöl für die Kosmetikindustrie hergestellt, und der Duft der Rosen erfüllt alle Straßen. Ein weiteres Isparta-Andenken ist der dichtgeknüpfte Wollteppich. In dem nahegelegenen Hügelgebiet bieten die Gegenden um Kirazlidere und Sidre schön gelegene Erholungs- und Aussichtsmöglichkeiten. Im Süden von Isparta erhebt sich eindrucksvoll der von Nadelwäldern umgebene Gölcük-See 1405 m ü.M.
Egirdir ist ein am Südufer des gleichnamigen Sees in eine Naturidylle eingebettetes Städtchen. Unter den vielen anderen von Menschenhand geschaffenen Werken weist das unter dem lydischen König Krösus erbaute Egirdir-Kastell viele Anbauten und Renovierungen aus römischer, byzantinischer und seldschukischer Zeit auf. Das seldschukische Kemerli-Minarett bekam den Zeitenwechsel besonders nah zu spüren - es steht heute mitten auf einer Straße. In guten Restaurants am Ufer wartet eine lokale Spezialität auf Sie - der weiße Flussbarsch. Ein Holzsteg führt vom Seeufer zur Egirdir-Insel, wo die Weber an ihren Webstühlen im Freien arbeiten. An und auf dem Hügel an der Westseite des Sees stehen die Barla-Gästehäuser, die eine wirkliche Erholung gewährleisten. Der den Kovada-See umgebende gleichnamige Nationalpark stellt einen kühlen, naturbelassenen Wanderbereich dar.
Nordöstlich von Isparta in der Nähe des pisidischen Antiochien liegt Yalvac. Hier weilten die Heiligen Paul und Barnabas 46 n.Chr. Die Basilika St.Paul, Aquädukte, Bäder, der Augustustempel, das Theater sind noch als Ruinen erkennbar, die man, wenn man die marmornen Straßen der Stadt abschreitet, zu sehen bekommt. Im archäologischen Museum von Yalvac sind einige sehr bedeutende Funde aus der Region ausgestellt. Touristen werden in Yalvac nicht nur die üblichen Lederwaren, sondern noch sehr interessante traditionelle gefertigte Lederartikel erwerben können. Östlich von Yalvac steht auf dem Karakuyu-Hügel, von wo aus man eine atemberaubende Aussicht hat, der Tempel des Mondgottes Men. Riesige Zedern gedeihen im Kizildag-Nationalpark im Süden von Yalvac inmitten einer der schönsten Landschaften der Türkei.
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