Kars, 1750 m ü.M. hat in der Geschichte der Türkei eine sehr wichtige Rolle gespielt und stand im Mittelpunkt desTürkisch-Russischen Krieges. Das russische Vermächtnis prägt noch heute einen großen Teil der Architektur der Stadt. Die Unterstadt liegt am Fuße einer beeindruckenden Festung der Seldschuken aus dem 12. Jahrhundert. Das Havariler-Museum (Apostelkirche aus dem 10. Jh.) zeigt eine eigenartige Mischung von architektonischen Einflüssen. Flachreliefs der Zwölf Apostel, ziemlich steif und unbeholfen dargestellt, umgeben die äußere Kuppeltrommel des Doms. Im archäologischen Museum befinden sich schöne Holzschnitzereien, eine einmalige Münzsammlung und viele ethnographische Gegenstände aus der Region. Kars ist vor allem wegen seiner außergewohnlichen Kelims bekannt und besitzt ein reiches Erbe an Volkstänzen. Die Besucher scheinen diese traditionelle Unterhaltung zu genießen. Auf den Hochalmen stellen die Einheimischen einen sehr guten "Kasar"(Schnittkäse) und einen köstlichen Honig her. An der historischen Seidenstraße liegen 42 km östlich von der Stadt die Ruinen der mittelalterlichen Stadt Ani (Ocakli). Imponierende Festungsmauern umringen die Überreste von zahlreichen Kirchen, Moscheen und Karawansereien. Sarikamis (53 km südwestlich von Kars) ist ein Wintersporzentrum inmitten eines Tannenwaldes. |
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